Private Equity: Überdurchschnittliche Renditechancen sichern!
Aus dem Englischen übersetzt bedeutet Private Equity einfach Privates Beteiligungskapital. Jedoch hat sich der Begriff in Deutschland mittlerweile auch in der Originalform durchgesetzt. Gemeint ist die finanzielle Beteiligung von privaten Investoren an aufstrebenden mittelständischen Unternehmen, die nicht börsennotiert sind, jedoch Kapital benötigen, da sie sich in einer Startphase befinden, oder expandieren wollen.
Die Geldanlage Private Equity ist im englischsprachigen Raum, vor allem in den USA und Großbritannien, seit mehr als zwanzig Jahren etabliert. In Deutschland ist es dagegen noch verhältnismäßig neu. Deutschen Geldanlegern steht die Möglichkeit dieser Art privater Beteiligung erst seit den 90er Jahren zur Verfügung. Hier weist die Bezeichnung "Private" hin, dass es nicht um eine Beteilung der breiten Öffentlichkeit geht. "Equity" betont ferner, dass das private Beteiligungskapital nicht als Fremdkapital (wie es zum Beispiel bei den Bankkrediten der Fall ist), sondern als Eigenkapital zu betrachten ist. Daraus ist zu folgern, dass die privaten Investoren nicht nur als Geldgeber, sondern als Miteigentümer an dem jeweiligen Unternehmens teilhaftig werden und als solche sowohl an den Gewinnen als auch an den eventuellen Verlusten beteiligt werden.
Da die Beteiligten juristisch verbriefte Rechte als Eigentümer haben, werden sie außerdem an allen wichtigen Entscheidungen beteiligt und haben hohe Chancen, diese zu beeinflussen. In der Form einer Kapitalanlage in einem Private Equity Fonds übt das Fondsmanagement im Auftrag der Anleger diese Rechte aus.
Dadurch können die Anleger auch an die Entscheidungen teilnehmen, die den Einsatz ihres Beteiligungskapitals betreffen - bei der Geldanlage in einem Private Equity Fonds treffen im Auftrag der Anleger die Fondsmanager diese Entscheidungen und nutzen die Mitbestimmungsrechte.
Ein Risiko der Private Equity Anlage besteht z.b. darin, daß die Beteiligungen nicht wie an der Börse täglich gekauft und verkauft werden kann, sondern das Geld mittel- und langfristig im Unternehmen gebunden ist, und nur bei einem Weiterverkauf (Trade Sale) oder Börsengang (IPO) ein Mittelrückfluss inkl. ordentlicher Rendite erzielt werden kann.
Weitere Informationen zur Private Equity Anlage
Überzeugend spricht für die Geldanlage in Private Equity die Tatsache, dass sie in Deutschland in der Form von geschlossenen Fonds, die von etablierten Kapitalbeteiligungsgesellschaften (Private Equity Gesellschaften oder auch "PEG" genannt) emittiert werden, realisiert wird.
Erwähnenswert sind mögliche Gewinnbeteiligungen durch fixe regelmäßige Ausschüttungen (von ca. 6 %), die zusätzlich die Rendite der Private Equity Anlage erhöhen. Für die Geldanlage Private Equity gelten die für jeden geschlossenen Fonds üblichen Merkmale. Es ist meistens eine Mindestbeteiligung von 10.000 Euro oder mehr nötig, es ist ein Ausgabeaufschlag (Agio) von ca. 5 % fällig, die Kapitalunterstützung ist zeitlich begrenzt.
Neben den wahrlich gelebten Rechten als Miteigentümer hat der private Investor im Bereich der Private Equity in der Regel eine reale Chance auf eine ansehnliche Rendite, die in der Regel im zweistelligen Bereich liegt und damit deutlich über die Rendite der meisten vergleichbaren Geldanlageklassen erzielt.