Geschlossene Immobilienfonds als Renditeobjekt
Um dem Anleger ein fundiertes Wissen über die Anlage zu verschaffen, werden so genannte Emissionsprospekte herausgegeben. Hierin werden alle Immobilien, die den Fonds betreffen, im Einzelnen genau beschrieben. Bei Geschlossenen Immobilienfonds gibt einen Platzierungszeitraum, in denen Anleger sich in den Fonds "einkaufen" können. Sind genügend Investoren vorhanden und wurde das Eigenkapital in erforderlicher Höhe eingeworben, so wird der Fonds geschlossen, d.h es gibt keinen weiteren Verkauf von Fondsanteilen. Der Mindestanlagebetrag eines Privatanlegers ist abhängig von den Vorgaben des Fondsherausgebers. In der Regel liegt der Betrag aber bei 10.000 Euro. Hinzu kommt überlicherweise noch das Agio in Höhe von 5 % des Anlagebetrages. Ein Agio ist ein Aufschlag mit dem meist Kosten, die bei einer Fondsauflegung entstehen, beglichen werden.
Kapitalanlage in geschlossene Immobilienfonds: Weitere Informationen anfordern
Ein Kapitalanleger der sich für Geschlossene Immobilienfonds interessiert, sollte sich im Klaren sein, das er sich hier auf eine langfristige Anlagedauer einstellen muss, die meist von der wirtschaftlichen Nutungsdauer eines Objektes abhängt, nicht selten bis zu 20 Jahre und mehr. Über die gesamte Laufzeit bindet der Anleger sein eingesetztes Kapital an den Fonds. Eine vorzeitige Rückgabe oder Verkauf der Fondsanteile über die Börse ist bei der Anlage in geschlossene Immobilienfonds nicht möglich. Mittlerweile hat sich aber ein Zweitmarkt gebildet, der sich um die Verwertung zurückgegebener Beteiligungen kümmert. Kapitalanleger die eine Anlage aus steuerlichen Gesichtspunkten wählen, sind mit Geschlossenen Immobilienfonds auf der richtigen Seite, denn Die Ausschüttungen unterliegen nicht in kompletter Höhe der Steuer. Positiv ist auch das Einkünfte aus ausländischen Immobilien der Steuer im jeweiligen Land unterliegen, die in der Regel einen niedrigeren Steuersatz haben als in Deutschland.