Containerfonds: Miteigentümer werden
Wer sich für einen Containerfonds interessiert, sollte sich zuvor genau über die einzelnen Bedingungen informieren. Bei der Investition in Containerfonds kauft oder mietet man Container. Der Anleger wird also Besitzer von Transportcontainern. Nach einer bestimmten Zeit werden diese wiederum weitervermietet oder verkauft. Die Laufzeit von Containerfonds beträgt normalerweise zwischen fünf und zwölf Jahren. Es ist auch möglich, die Anteile während der Laufzeit weiterzuverkaufen. Im Allgemeinen sieht das Procedere so aus, dass die Verträge mit international operierenden Container-Leasinggesellschaften sowie Reedereien abgeschlossen werden. Von diesen erhalten die Anleger dann Garantien über die Mieteinnahmen entsprechend der vereinbarten Vertragslaufzeit.
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Die Erträge aus dieser Anlageform ergeben sich sowohl aus den laufenden Mieteinnahmen als auch aus dem Verkaufserlös, der am Ende der Laufzeit steht. Ausschüttungen werden üblicherweise in jedem Quartal vorgenommen. Werden beispielsweise dann drei Prozent ausgeschüttet, so entspricht dies einer Rendite von 12 % im Jahr. Je nach dem individuellen Steuersatz würde dann die effektive Rendite im Bereich zwischen sechs und acht Prozent p.a. liegen. Die Rendite kann sich natürlich steigern je nach den Veräußerungsbedingungen der Container. Allerdings liegt hier auch ein Risiko, denn ein niedriger Verkaufspreis wirkt sich natürlich auf die Gesamtrendite nachteilig aus. Wenn der Anbieter über Verträge mit Verkaufsoptionen verfügt, ist dies sicherlich ein Vorteil. Auch langfristige Mietverträge des Anbieters sind vorteilhaft, da die Höhe der Mieteinnahmen natürlich eine wichtige Beurteilungsgrundlage ist für den Wert eines Containerfonds. Hier sollte sich der Anleger vorher genau informieren. Eine nicht zu unterschätzende Gefahr ist das Währungsrisiko, das die Rendite am Ende erheblich beeinflussen kann. Grundlage bei Containerfonds ist der US-Dollar. Je nach Änderung der Wechselkurse kann sich am Ende hieraus ein Nachteil, aber natürlich genauso gut ein Währungsvorteil ergeben. Auch hier sollte man den Währungsmarkt genau im Auge behalten, damit am Ende keine böse Überraschung entsteht.